Arbeiten und Lernen in Europa
Die Auswirkungen der Globalisierung und speziell des Europäischen Binnenmarktes beeinflussen zunehmend unser Leben. Zu nennen wären hier beispielsweise die enormen Fortschritte im Bereich der Telekommunikation und des Internets sowie die Personenmobilität und der freie Warenverkehr. Vor diesem Hintergrund steigen auch die Anforderungen der Arbeitgeber, die in zunehmendem Maße Qualifikationen wie Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelles Verständnis sowie Flexibilität erwarten.
Ein Auslandsaufenthalt kann daher positive Auswirkungen auf die beruflichen Perspektiven haben. Neben der fachlichen wird dabei auch die persönliche Kompetenz, Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit sowie das Bewusstsein für fremde Werte und Kulturen gefördert.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Ansprechpartner, die bei einem Auslandsaufenthalt organisatorische und auch finanzielle Unterstützung bieten. Es empfiehlt sich, möglichst frühzeitig, mindestens ein Jahr vor dem geplanten Antritt der Reise, mit der Planung auseinander zu setzen.
Weit reichende Beratung und umfangreiche Orientierungshilfen bietet das europäische Jugendinformationsnetzwerk Eurodesk mit 40 Service-Stellen in Deutschland unter www.rausvonzuhaus.de an, mit interaktivem Forum, einem Last-Minute-Markt mit aktuellen Mobilitätsangeboten sowie allgemeinen Informationen zu den verschiedenen Programmarten. Dauerbrenner bleiben Freiwilligendienste, Jobben und Praktika im Ausland.
Die Europäische Kommission fördert die Mobilität und die „Europakompetenz" ihrer Bürger derzeit durch das Programm „Lebenslanges Lernen", welches im Jahr 2007 „Sokrates" ablöste und die Schul- und Hochschulbildung sowie die Erwachsenenbildung im europäischen Ausland unterstützen soll.
