Leitinitiativen
Intelligentes Wachstum
Intelligentes Wachstum bedeutet bessere Leistungen der EU in den Bereichen
- Bildung (Ermutigung zum Lernen und Studieren und zur Weiterqualifizierung);
- Forschung und Innovation (Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen zu können);
- digitale Gesellschaft (Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie).
Mehr intelligentes Wachstum soll durch folgende drei Leitinitiativen erreicht werden:
- Digitale Agenda (Breitbandanschlüsse für alle bis 2013; höhere Breitbandgeschwindigkeiten)
- Innovationsunion (Fokussierung der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspolitik auf die drängendsten herausforderungen unserer Gesellschaft: nämlich Klimawandel, Energie- und Ressourceneffizienz, Gesundheit, demografischer Wandel)
- Jugend in Bewegung (Erleichterung des Auslandsstudiums für Studierende und Auszubildende)
- bessere Vorbereitung junger Menschen auf die Herausforderungen des Arbeitsmarkts
- Steigerung der Leistung und internationalen Attraktivität der Hochschulen in Europa
- generelle Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung (akademisches Spitzenniveau, Chancengleichheit).
Nachhaltiges Wachstum
Nachhaltiges Wachstum soll durch zwei Leitinitiativen erreicht werden:
- Ressourcenschonendes Europa
Unterstützung des Übergangs zu einer ressourcenschonenden, emissionsarmen Wirtschaft durch Abkopplung des Wirtschaftswachstums von der Ressourcen- und Energienutzung, und zwar durch:- Verringerung der CO2-Emissionen,
- Verbesserung der Energieversorgungssicherheit,
- einen ressourcenschonenden Verbrauch.
- Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung
Die EU braucht eine Industriepolitik, die Unternehmen – insbesondere kleinen Unternehmen – bei der Anpassung an die Globalisierung, der Bewältigung der Krise und der Umstellung auf eine emissionsarme Wirtschaft hilft, und zwar durch- Förderung des Unternehmertums, damit die europäischen Unternehmen besser für den Wettbewerb gerüstet sind;
- Abdeckung aller Bestandteile der zunehmend internationalen Wertschöpfungskette – vom Rohstoffzugang bis zum Kundendienst.
Weitere Informationen auf den Seiten der EU-Kommission
Weiter zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie
Integratives Wachstum
Zwei Leitinititativen sollen integratives Wachstum befördern:
- Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten
- Bedeutet für den Einzelnen: Befähigung der Bürgerinnen und Bürger, neue Qualifikationen zu erwerben, sich an neue Arbeitsmarktgegebenheiten anzupassen und sich beruflich neu zu orientieren;
- und ganz allgemein: Modernisierung der Arbeitsmärkte, um das Beschäftigungsniveau zu heben, die Arbeitslosigkeit zu verringern, die Produktivität zu steigern und die Nachhaltigkeit unserer Sozialmodelle sicherzustellen.
- Eine Europäische Plattform zur Bekämpfung der Armut soll
- für wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt sorgen;
- die Anerkennung der Grundrechte der von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen auf ein Leben in Würde und auf aktive Teilhabe an der Gesellschaft gewährleisten;
- die Eingliederung von Menschen in ihr lokales Umfeld, die berufliche Ausbildung, die Arbeitsuche und den Zugang zu Sozialleistungen erleichtern.
Auch Maßnahmen zur regionalen Entwicklung und regionale Investitionen fördern das integrative Wachstum, indem sie zum Abbau von regionalen Unterschieden beitragen und gewährleisten, dass wachstumsbedingte Vorteile der gesamten EU zugutekommen.
