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Web 2.0 / Das Mitmach-Internet

Mit dem Schlagwort Web 2.0 ist das sogenannte Mitmach-Web gemeint, also ein interaktives Element des Internets. Die bekanntesten Anbieter des Web 2.0 sind YouTube, Twitter, Flickr, Wikipedia und als Beispiele sozialer Netzwerke StudiVZ, Myspace sowie Facebook.

Charakteristisch für das Web 2.0 ist, dass die Benutzer Inhalte selbst erstellen, bearbeiten und kommentieren können. Benutzer haben die Möglichkeit Facebook-Einträge der EU-Kommission zu kommentieren, YouTube-Videos des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso zu abonnieren beziehungsweise weiterzugeben, Fotos zur EU bei Flickr hochzuladen oder eine Notiz hinzuzufügen, die Twitter-Nachrichten des Umweltkommissars Janez Potočnik lesen... die Beteiligungsmöglichkeiten sind mannigfach und scheinbar unendlich.

Bei den sozialen Netzwerken StudiVZ und MeinVZ stellt die EU-Kommission Nachrichten, Informationen zu Terminen, Wettbewerben und Karrierechancen online.

Facebook gehört zu den größten weltweiten sozialen Netzwerken und ist mit etwa elf Millionen angemeldeten Bürgern allein in Deutschland Spitze. Die Plattform Facebook dient der Europäischen Union dazu, kurz über die aktuellen Geschehnisse zu informieren und sich zu präsentieren. Für weitergehende Auskünfte dienen die verlinkten Websites der Union beziehungsweise der Kommission. Bisher haben rund 1000 Nutzer der Plattform die EU-Nachrichten abonniert.

Ebenfalls für Journalisten sind die zahlreichen Angebote von großem Interesse, um sich über die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zu informieren, um sich einen Überblick über die aktuellen Themen zu verschaffen und um selbst von der Schnelligkeit des Web 2.0 zu profitieren.

Bürgernahe parlamentarische Demokratie durch Web 2.0

Schon seit vielen Jahren ist die EU mit ihren zahlreichen Institutionen im Internet vertreten, um ihre Arbeit transparent zu machen und die Bürgerinnen und Bürger zu informieren.

Oftmals wird der EU Bürgerferne und ein Demokratiedefizit vorgeworfen. Dem versucht die EU durch die verstärkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an politischen Entscheidungsprozessen entgegenzuwirken. Zum Beispiel können sich Bürgerinnen und Bürger an Online-Konsultationen (Ihre Stimme in Europa) beteiligen. Hierbei sind interessierte Bürgerinnen und Bürger aufgerufen ihre Meinung zu Themen der aktuellen politischen Agenda beziehungsweise zu konkreten Gesetzesvorhaben zu äußern. Unter Debate Europe können Bürgerinnen und Bürger nach einer Registrierung an Diskussionen zu aktuellen Themen teilnehmen.

Ziel der Nutzung von Web 2.0-Angeboten seitens der EU ist die Verknüpfung und stärkere Bindung zwischen Politik und Öffentlichkeit. Eine Brücke soll entstehen.

Als hilfreiche Ausgangswebsites dienen die Seiten der Europäischen Union sowie der Europäischen Kommission:

Europäische Union: http://europa.eu/index_de.htm

Europäische Kommission: http://ec.europa.eu/index_de.htm

Facebook: http://www.facebook.com/; http://www.facebook.com/eu.kommission

StudiVZ: http://www.studivz.net/; http://www.studivz.net/eu-kommission

MeinVZ: http://www.meinvz.net/; http://www.meinvz.net/eu-kommission

YouTube: http://www.youtube.com/; http://www.youtube.com/eutubede

Vertretung der EU-Kommission in Deutschland: http://ec.europa.eu/deutschland/index_de.htm

Onlinekonsultationen „Ihre Stimme in Europa“: http://ec.europa.eu/yourvoice/consultations/index_de.htm

EU-Blogs: http://europa.eu/take-part/blogs/index_de.htm

Überblick: Ihre Verbindung zur EU über soziale Netzwerke:
http://europa.eu/take-part/social-media/index_de.htm

Debate Europe:
http://ec.europa.eu/archives/debateeurope/index_de.htm

Europäische Bildungsgemeinschaft eTwinning 2.0 (Plattform für Schulkooperationen):

http://www.etwinning.net/de/pub/index.htm; http://ec.europa.eu/education/pub/pdf/school/et10_de.pdf